Aktuelle Meldungen

Rund um Cuxhaven herum gibt es im Jahr 2017 eine Reihe von Aktivitäten, nicht unmittelbar mit Transporten verbunden, aber mit teils abenteuerlichen Genehmigungsverfahren.

Wir informieren daher ab sofort wieder über

  • Brunsbüttel
  • Brokdorf
  • Esenshamm
  • Stade

und natürlich auch, falls wieder --abgesehen von den tausenden Tonnen Natururan, Uranhexafluorid und Brennstäben, die ständig über die Elbe schwimmen -- Transporte im Zusammenhang mit den erwähnten Atomkraftwerken stattfinden.

Beteiligung zur UVP Hinkley Point C GB möglich bis 20.10.2017

Bekanntmachung im Ministerialblatt Niedersachsen 35/2017

Es funktionierte hier nur der fett hervorgehobene Link, soonst Seitenladefehler. uvp.niedersachsen.de gibt es zwar, am 1.9.2017 waren jedoch keine Inhalte hinterlegt.

Grenzüberschreitendes Beteiligungsverfahren für den
Neubau eines Kernkraftwerks (Hinkley Point C) in
Somerset, Großbritannien

 

Bek. d. MU v. 31. 8. 2017 — 43-40515 —

 

Das Departement of Business, Energy and Industrial Strategy (
Ministerium  für  Wirtschaft,  Energie  und  Industriestrategie)  des
Vereinigten  Königreichs  von  Großbritannien  und  Nordirland  (
UK)  hat  die  Durchführung  eines  grenzüberschreitenden
Beteiligungsverfahrens  zur  Errichtung  des  Kernkraftwerks
Hinkley Point C bekannt gegeben.
Die  Genehmigung  („Development  Consent  Order")  vom
März 2013 für die Errichtung liegt bereits vor. Im Rahmen der
Erstellung  dieser  Genehmigung  wurde  durch  die  Britische
Behörde  eine  Umweltverträglichkeitsprüfung  durchgeführt.
Eine Notifizierung nach Artikel 3 des Übereinkommens über
die Umweltverträglichkeitsprüfung im grenzüberschreitenden
Rahmen (sog. Espoo-Konvention) erfolgte nicht. Die britische
Behörde sieht das nun gestartete Beteiligungsverfahren nicht
als formelle Notifizierung i. S. der Espoo-Konvention an, si-
chert  aber  zu,  die  Informationen  zur  Verfügung  zu  stellen,
welche  auch  im  Rahmen  einer  grenzüberschreitenden  Um-
weltverträglichkeitsprüfung  zur  Verfügung  gestellt  worden
wären.  Die  britische  Behörde  hat  angekündigt,  im  Rahmen
dieses Beteiligungsverfahrens abgegebene Stellungnahmen zu
prüfen und im weiteren Genehmigungs- und Aufsichtsverfah-
ren  zu  berücksichtigen,  sofern  daraus  neue  grenzüberschrei-
tende Auswirkungen erkennbar sind.

 

Stellungnahmen an die britische Behörde

 

Die deutsche Offentlichkeit hat die Möglichkeit, bis zum 20.
10.  2017  Stellungnahmen  zur  Bewertung  der  grenzüber-
schreitenden Umweltauswirkungen an die zuständige britische
Behörde (beiseip@beis.gov.uk) zu senden. Dies kann in deut-
scher Sprache erfolgen.

 

Hinweis zum Datenschutz

 

Möglicherweise  sieht  das  britische  Recht  vor,  dass  Kom-
mentare/Stellungnahmen,  inklusive  die  der  deutschen  Öffent-
lichkeit. veröffentlicht werden.

 

Unterlagen und weitere Informationen

 

Die  zur  Verfügung  gestellten  Unterlagen,  die  Sie  Ihrer  Stel-
lungnahme  zugrunde  legen  können,  sowie  Informationen  zum Verfahrensstand finden Sie auf den Internetseiten der britischen Behörden:
https://infrastructure.planninginspectorate.gov.uk/projects/
south-west/hinkley-point-c-new-nudear-power-station/ ?
ipcsection = docs,

http://www.onr.org.ulcinew-reactors/u1c-epr/index.htm.

 

Die  nichttechnische  Zusammenfassung  der  Umweltverträg-
lichkeitsuntersuchung finden Sie unter

 

https://infrastructure.planninginspectorate.gov.u1c/ wp-
content/ipc/uploads/projects/EN010001/EN010001- 005035-4.
1%20-%20Environmental%20Statement%20Non-
Technical%20Summary%201.pdf.

 

Unterlagen  können  ferner  im  UVP-Portal  des  Landes  Nieder-
sachsen unter https://uvp.niedersachsen.de eingesehen werden.

 

— Nds. MBl. Nr. 35/2017 S. 1159

Atlantic Osprey offenbar

 

verschrottet !!!!

 

Schiffsbrand im Hamburger Hafen

Vom 1.5.2013 bis 2.5.2013 brannte im Hamburger Hafen das RoRo/Containerschiff "Atlantic Cartier" der Reederei ACL

Über 200 Feuerwehrleute waren im Einsatz, wie im Feuerwehrmagazin nachzulesen ist.

Einzelheiten zu den Atomtransporten mit Schiffen von ACL und weiterer Transporte über den Hamburger Hafen finden Sie, wenn Sie .....hier weiterlesen

Es stellt sich die Frage, ob tausende Besucher des Kirchentages in Lebensgefahr waren, die nur wenige Meter vom Liegeplatz der "Atlantic Cartier" in der Hafencity Veranstaltungen besuchten.     .....weiterlesen

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Position des Schiffes Atlantic Osprey -- nicht mehr notwendig: wurde 2014 verschrottet !!

und auch die Standorte der weiteren möglichen  Transportschiffe für radioaktive Abfälle und Brennelemente mit Klick auf :

Oceanic Pintail    Pacific Heron   Pacific Egret    Pacific Grebe

 

Auch diese Schiffe sind teilweise nicht mehr in Betrieb !!

Anmerkung: Bei langen Liegezeiten im Hafen wird oft das AIS ausgeschaltet (eigentlich nicht gestattet). Das Schiff wird dann natürlich nicht angezeigt.

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MOX-Transport nach Nordenham steht unmittelbar bevor

Am 15.11.2012 folgender Stand :

Das Atomtransportschuiff "Atlantic Osprey" hat am 13.11. um 22.30 Uhr mit abgeschaltetem Ortungssignal AIS den Hafen von Workington verlassen. Die Ankunft in Nordenham kann ab Samstag, 17.11. vormittags erwartet werden.

Das Safety Management Certificate für das Schiff ist am 29.9.2012 abgelaufen. Eine Mitteilung über die Verlängerung liegt nicht vor.

Es soll eine bewaffnete Begleitmannschaft (privater Sicherheitsdienst ? Söldner ? ) an Bord sein.

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Willkommen bei der Bürgerinitiative für ein Cuxhaven ohne Atomtransporte

Karikatur von (c) Marlis Kahlsdorf
Karikatur von (c) Marlis Kahlsdorf

Im Juli 2009 fand im Hafen von Cuxhaven eine Übung mit dem Atomtransportschiff "Atlantic Osprey" statt, von der niemand in Cuxhaven vorher in Kenntnis gesetzt wurde. Nur durch Zufall wurde diese Übung öffentlich.

Es bildete sich sehr schnell eine Bürgerinitiative, die Cuxhaven heute und in Zukunft von atomaren Schiffstransporten freihalten will und radioaktive Seefracht über deutsche Gewässer  unter-binden möchte.

 

So wurde bekannt, dass über Cuxhaven Atomtransporte aus der Wiederaufarbeitungsanlage in Sellafield ( bis zu einem verheerenden Brand hieß es Windscale ) für das Atomkraftwerk Grohnde an der Weser geliefert werden sollen. Hierbei handelt es sich um Mischoxid- ( MOX ) Brennelemente, die einen hohen Plutoniumanteil aufweisen.

 

Später soll auch verglaster hochradioktiver Atommüll in Castor-Behältern für das noch nicht vorhandene Endlager von der irischen See nach Deutschland gebracht werden.

 

Im Herbst 2012 wird die Transportproblematik wieder aktuell

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Gute Gründe gegen Atomkraft über den folgenden Link :